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IntelliJ-/JetBrains-Plugin

Das IntelliJ-Plugin bringt FinDSL in IntelliJ IDEA (Community & Ultimate) und alle JetBrains-IDEs (WebStorm, PyCharm, Rider …). Es bindet über LSP4IJ denselben FinDSL-Sprachserver an wie die VS-Code-Extension — es gibt keinen zweiten Sprachkern. Installation: siehe Installation.

FunktionWas sie tut
Syntax-Hervorhebungüber eine mitgelieferte TextMate-Grammar — dieselbe wie in VS Code
DiagnosenValidierung in Echtzeit: Typfehler, fehlende @Quelle, unbekannte Aufrufe, Import-Probleme
HoverSignatur + Doc-Kommentar; @Quelle-§ werden verlinkt; Formeln theme-bewusst als Bild gerendert
VervollständigungSymbole, Typen, Member und Importe
NavigationGehe-zu-Definition und Umbenennen — über den Sprachserver
Formatterkonsistente Einrückung über den Sprachserver
§-Verweise@Quelle und §-Referenzen per Cmd/Strg+Klick zum Gesetzestext online
Datei-Iconeigenes Icon für .findsl-Dateien

Da der Sprachserver identisch zu dem der VS-Code-Extension ist, verhalten sich Diagnosen, Hover und Vervollständigung in beiden Editoren gleich.

Die prüfe-Blöcke lassen sich auf drei Wegen direkt aus dem Editor ausführen:

  • CodeLens „▶ N Testfälle ausführen” über jedem prüfe-Block — führt den gesamten Block aus.
  • Run-Gutter-Icon links neben jedem testfall — führt genau diesen Fall aus.
  • Test-Runner-Fenster — Rechtsklick auf eine .findsl-Datei → „Run ‘FinDSL-Test: …’” (oder eine FinDSL-Test-Run-Konfiguration anlegen). Es startet findsl test und zeigt die Fälle als Test-Baum mit Pass/Fail, „fehlgeschlagene erneut ausführen”, Statistiken und Doppelklick-Navigation zur Quelldatei — das Pendant zum Test-Explorer in VS Code.

CodeLens und Gutter melden das Ergebnis als Notification; fehlgeschlagene Testfälle erscheinen als Annotation an der Quelle.

Die Action „FinDSL-Dokumentation generieren” steht im Editor-Kontextmenü und im Tools-Menü zur Verfügung, sobald eine .findsl-Datei aktiv ist. Sie erzeugt das Markdown der aktiven Datei und öffnet es als Tab — die Vorschau übernimmt das mitgelieferte Markdown-Plugin von IntelliJ. Das entspricht der Doku-Generierung der VS-Code-Extension.

  1. IDE ab Version 2024.2 — IntelliJ IDEA (Community oder Ultimate) oder eine andere JetBrains-IDE.

  2. Das LSP4IJ-Plugin (Red Hat) muss installiert sein. Das FinDSL-Plugin hängt hart davon ab; es bezieht es nicht automatisch mit, wenn du das Plugin aus einer Datei installierst — LSP4IJ daher zuvor aus dem JetBrains-Marktplatz installieren.

  3. Der native Sprachserver wird beim ersten Öffnen einer .findsl-Datei einmalig vom passenden GitHub-Release nachgeladen (SHA-256-verifiziert, im IDE-Cache abgelegt, respektiert die Proxy-Einstellungen). Eine separate Node-Installation ist nicht nötig.

  • Gutter-Icons aktualisieren sich beim Öffnen der Datei. Werden Testfälle hinzugefügt oder entfernt, erscheinen bzw. verschwinden die Run-Icons erst beim erneuten Öffnen. Bestehende Icons wandern bei Bearbeitungen korrekt mit.
  • §-/@Quelle-Links: Cmd/Strg+Klick öffnet die Norm im Browser, der Mauszeiger wird beim Überfahren aber nicht zur Hand. Die Navigation funktioniert trotzdem.